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Schaumschläger

Super Stroke

Neu ist die Idee einen dickeren Puttergriff zu verwenden, eigentlich nicht – aber die Lobeshymnen über den federleichten Super Stroke (55gr) werden von Tag zu Tag mehr, das hat uns neugierig gemacht.

Hier die Erfahrung mit dem Dickschiff-Griff: Auch mit dem Super Stroke wird das Putten nicht automatisch besser. Der Grund: Putten ist eine hochsensible Angelegenheit.
Die ersten Putt-Versuche mit dem neuen Monster-Griff sind bei mir sogar recht enttäuschend ausgefallen. Von zehn zwei-Meter-Putts, mit normalem Putter-Griff, fielen sechs. Mit dem Dickschiff-Griff konnte ich bei 10 Versuchen nur drei mal einlochen. Nach einigem Training wurde es besser und besser.

Was die Experten ankündigten hat sich bewahrheitet. Der Einsatz des leichteren und dickeren Schaumschlägers stabilisiert automatisch die Handgelenke. Dadurch wird das Schlenkern und Abknicken der Handgelenke beim putten erschwert, ebenso das bei vielen Golfern praktizierte „verdrehen“ vor dem Treffpunkt des Balles.
Schon nach kurzer Zeit werden die Putt-Ergebnisse spürbar besser.

Die vom Hersteller publizierte Aussage, dass der neuen Griff mit dem Ziel entwickelt wurde: „jeden Putter besser zu machen“, wird erkennbar. Ob dies für alle Spielern gilt, muss die Zukunft zeigen, bei Spielern mit kleinen Händen habe ich leichte Zweifel.

Wie bei den Fernseh-Übertragungen des Ryder Cups 2014 vor einigen Wochen beobachtet werden konnte, benutzten auch schon einige Ryder-Cup-Profis den dicken Griff.

Den Super Stroke finden Sie in drei Griffstärken und in verschiedenen Farben in guten Fachgeschäften und in den meisten ProShops.

Der Preis des Super Stroke liegt bei ca. 30,- Euro incl. Montage.

GOLFplus- Tipp: Einfach einmal selbst ausprobieren. Suchen Sie die für Sie richtige Wohlfühlhaltung beim Putten. Falls es mit dem Dick-Schiff nicht funktioniert, hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen. Der Griff kann leicht wieder gewechselt werden.

Weitere Infos:
www.superstrokeusa.com

Text: Klaus Pfeffermann
Foto: Karin Pfeffermann