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MARCEGAGLIA Tourism.

Der Tipp für Golfer Isola di Albarella


(KPF)(KPF) Die Lagunenstadt Venedig als Urlaubsziel vorzustellen hieße Eulen nach Athen zu tragen. In den Sommermonaten wird das Welt-Kulturerbe täglich von vielen tausend Besuchern heimgesucht. Verständlich, es ist ja  ein Erlebnis durch die Stadt im Wasser zu wandern, Denkmäler zu bewundern, eine Gondel-Fahrt auf dem Kanal Grande und der Nebenkanäle zu genießen. Oder in einem der zahlreichen Kaffees bei einer Tasse Espresso das Treiben auf dem Markusplatz zu beobachten und vieles, vieles mehr.
Venedig zu besuchen, gehört einfach dazu zum Urlaub in der Region Veneto.

Anschließend ein paar Tage Ruhe einzuplanen, zur Erholung vom großen Trubel, das ist unsere Empfehlung.



Hier mein Insider Tipp: Auf meinen Schreibtisch flatterte jüngst ein Prospekt der „Isola di “. Die Insel liegt nur ca. 80 Km südlich von Venedig im Naturpark des Podelta. Albarella hatte bis Ende der 80er Jahre den Ruf ein „Refugium der Reichen“ zu sein.
Das änderte sich als 1988 Marcegaglia die Insel vom Credit Suisse erwarb und zu einer Ferienanlage ausbaute. Für die Industriegruppe Marcegaglia, die als Weltmarktführer der Stahlverarbeitung operiert, war Albarella das erste Projekt das sie im Rahmen ihrer Diversifizierungsstrategie in den Tourimus- und Immobilienbereich führte. Unter den neuen Eignern entwickelte sich Albarella zu einem der besten Urlaubsziele entlang der Adria-Küste.

Kaum zu glauben, auf der 528 ha großen Insel wachsen mehr als 150 unterschiedliche Baumarten.
Insgesamt sollen es fast 2 Millionen Bäume gewesen sein. Bei einem Unwetter mit Tornado, das im August in der Region Veneto tobte wurden jedoch auf der Insel ca. 60% des Baumbestandes zerstört. Aber keine Angst haben die Verantwortlichen bereits mit der Aufforstung begonnen. Zu den hier wachsenden, für die mediterranen Macchie typischen Baumarten zählt auch „Die weiße Pappel, „Populus Alba“, im lokalen Dialekt „Arborèa“. Von ihr soll die Insel ihren Namen bekommen haben.

Natur pur. Denn auf Albarella leben auch Damwild, Fasane, Hasen, viele Vogelarten wie Reiher, Rohrweihen oder Stelzenläufer, in freier Wildbahn.

Als Urlauber dürfen Sie die „Autofreie Insel“, die von Marcegaglia Tourism vermarktet wird, nur als Gast eines Hotels, als Mieter eines Hauses oder einer Ferienwohnung, mit dem eigenen PKW befahren.
Trotzdem gibt es für sportliche Urlaubsgäste ein reichhaltiges Freizeitangebot:


Tennis, Golf, Reitsport, Bogenschießen, Radeln und natürlich zahlreiche Wassersportarten.

Bei Durchsicht der Werbe-Unterlagen von Marcegaglia Tourism. fand ich interessante Angebote für Golfer , außerhalb der Hochsaison und und entschloss mich mir die Anlage vor Ort anzusehen:
 

Albarella Hotel

Das  architektonisch interessant gestaltete vier-Sterne-Hotel liegt auf dem Gelände direkt neben den Spielbahnen des GC Albarella. Hier finden Sie auch auch das Club Sekretariat.

Das Hotel hat 21 Superior Zimmer.
Die Preise liegen je nach Saison von unter € 100.- VP pro Person im Doppelzimmer, bis…..!

Für die Saison 2018 gibt es interessante Neuerungen:

Erstmals enthalten die Preise der Golfpakete auch Voucher für Greenfees. Bei Buchung des Golfpaketes „Edition 2018“ erhalten die Hotel-Gäste die Möglichkeit ein Greenfee für den GC Albarella an der Rezeption in einen Greenfee-Gutschein für den GC Montecchia oder GC Frassanelle umzutauschen (die genannten Golfanlagen haben wir in GOLFplus bereits im Bericht. „ Die Golfregion Veneto“ vorgestellt).

Weitere Infos finden Sie unter:
www.marcegagliatourism.com


Ich besuchte die Insel Isola di Albarella im September des vergangenen Jahres. Trotz der sehr trockenen Sommermonate „ca. fünf Monate ohne nennenswerte Niederschläge“, habe ich die Insel, die nur über einen Damm erreichbar ist, mit sattem Grün vorgefunden.

Nach Vorlage unserer Buchungsunterlagen vom Hotel war die „EINREISE“ mit dem PKW problemlos.
Der erster Eindruck vom Golfhotel: Ein ruhiges familiäres Urlaubshotel, freundliches, hilfsbereites Personal an der Rezeption, schöne neu renovierte Zimmer mit direktem Blick zum Golfplatz.
Das Golfhotel strahlt aus, was die Werbung verspricht: Ruhe und Sicherheit.

Nach dem „Check In“ wollte ich mit meinem Team natürlich gleich den Golfplatz in Augenschein nehmen.
Auffallend, es war Sonntag Nachmittag so gegen 15.00 Uhr, keine wartenden Golfer an den Abschlägen 1 und 10.
Wir hätten sofort eine Runde beginnen können.
Aber nach der knapp 7-stündigen Autofahrt von München wollten wir erst einmal  das Hotel und seine Umgebung erkunden.
Gleich man Abend das erste Erlebnis: die Qualität der Küche überzeugte. Auch die Weinkarte lies keine Wünsche offen, Weine aus ganz Italien stehen zur Auswahl.
Ein Manko, die Speise- und Wein-Karten gibt es nur in italienischer Sprache.
Zur Auswahl der Speisen reichten unsere italienischen Sprachkenntnisse nicht aus. Wir mussten die Hilfe unseres Kellners Luca in Anspruch nehmen, seine deutsche Übersetzung war exzellent.

Der Tipp an das Hotel-Management: Die jeweils für eine Woche gültige Menue-Karte in Deutsch oder wenigstens in Englisch auszudrucken, wäre ein willkommener Zusatz-Service für die ausländischen Gäste.
Die Qualität der Speisen und die Hilfsbereitschaft von Lucas halfen uns dieses kleine Problem schnell zu vergessen..
Am nächsten Tag stand natürlich Golfen auf dem Programm. Als wir vor dem Frühstück eine Startzeit an der Rezeption buchen wollten, blickten wir in ungläubige Gesichter. Wir wurden aufgeklärt: „Bei uns können Sie, falls kein Turnier stattfindet, abschlagen wann Sie wollen“.
Diese Freiheit gibt es nicht überall!

Beim Blick aus dem Zimmerfenster trauten wir unseren Augen nicht.
Auf der Driving Range und den einsehbaren Spielbahnen des Golfcourses tummelten sich mehrere Rudel Damwild.
Die Tiere hatten die Golfer immer im Auge. Auch verzogene Golfbälle brachten die Hirsche nicht aus der Ruhe.
An der Rezeption wurden wir aufgeklärt. Auf dem Gebiet der Golfanlage leben ca. 300 bis 400 Damhirsche wie auf freier Wildbahn.
Auf Albarella ist strengstes Jagdverbot.







Die Spielbahnen des Courses sind weitgehend als Kombination von Parkland- und Links-Course designet. Trotz des ebenen Geländes, es gibt nur Höhenunterschiede von max. 10 Metern, ist der Platz nicht leicht zu spielen. Immer wieder fordern Wasserhindernisse, alter Baumbestand oder die unregelmäßig wehenden Seewinde volle Konzentration vom Spieler. Die abwechslungsreich gestalteten Spielbahnen waren für die Witterungsverhältnisse in einem guten Pflegezustand (bis auf die Bunker, die teilweise noch Unwetterschäden hatten).


Meine Tipps:

Bei einigen Urlaubstagen lernen Sie die Insel durch eine Radtour rund um die Insel, ca. 10 Km, mit einem der kostenlosen Hotel-Fahrräder, kennen. Das notwendige Informationsmaterial gibt es an der Hotel-Rezeption.
In der Saison 2018 haben die Anbieter von Marcegaglia Tourism ein Sonderpaket geschnürt: „Erlebnis der Sinne“. Zum Paket gehört eine Eintrittskarte für die Viva Vivaldi Veranstaltung im Museum Diocesano nahe dem Markusplatz in Venedig einschl. der Hin- und Rückfahrt Karte mit dem Boot.

Das Fazit meines Kurzbesuches: Als Golfspieler sollten Sie auf jeden Fall einige Tage Erholung auf der Isola di Albarella planen. Sie erleben hier eine noch intakte Natur, Golfen ohne Zeitdruck und ohne Hektik, ein schönes Hotel mit guter Küche und das Alles in einem fairen Preis-Leistungsverhältnis.


Áchtung Sonderrabatt:
Falls Sie als Leser von GOLFplus den Pin ….. angeben erhalten Sie bei Buchung einen Sonderrabatt.


Golf Club Albarella
18 Löcher, Par 72,
Länge Herren weiß 6.130 m, Länge
Damen blau 5.376 m
gelb 5.817 m rot 5.176 m
Greenfee: ab € 60,-, für Hotelgäste ab € 30,-

www.marcegagliatourism.com

Fotos: Karin/Klaus Pfeffermann
und marcegagliatourism.