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LISSABON - "aufstrebendste Golfregion der Welt

2003"

Jetzt buchen und sparen bevor der Bauboom kommt
von Eduard Roth

 

Eine Golfreise in diesen Tagen ins Golf-Eldorado Lissabon zeigte Interessantes: In der Beurteilung der Golf-Qualitäten der Region hat Lissabon weltbeste Konkurrenz übertroffen. Der Bauboom neuer Golfplätze mitsamt den dazwischen wachsenden Villenkolonien explodiert förmlich. In den nächsten Jahren wird und die Zahl der Plätze kräftig steigen und wohl auch die Preise.
Nach übereinstimmenden Angaben von Golfmanagern ist die Region Lissabon derzeit um rund 20 Prozent billiger als die Algarve und um gut 29 Prozent billiger als Südspanien.

Je zwei Plätze der nachstehend genannten drei Gebiete zu spielen bringt kontrastreiche Erlebnisse und ist damit eine erinnerungsreiche Golfwoche wert.
Erst vor kurzem wurde LISSABON -zur "aufstrebendsten Golfregion der Welt 2003" gewählt.
Diese höchste Bewertung hat die " Lissabon Golf - Küste "von der IAGTO, der internationalen Vereinigung der Golf-Tour-Operators auf einer Tagung in Biarritz für 2003 zugesprochen bekommen. Nach einer Beurteilung der wichtigsten Golfziele weltweit durch die IAGTO kamen 18 von ihnen in die engere Wahl, darunter Algarve (Portugal), Costa del Sol (Spanien), Fife (Schottland), Hilton Head (USA), Palm Springs (USA), Provence/Cote de Azur/Riviera (Frankreich) und Südwest-Irland.
Die "Lisbon Golf Coast" mit den Gebieten Estoril & Sintra Coast, Costa zul Golf und Oeste Golf wurden dabei zum Sieger 2003 erklärt.

Die "Lisbon Golf Coast" hatte und hat alle Voraussetzungen für eine herausragende Golf-Region: Die kosmopolitische Großstadt Lissabon, eine der schönsten Hauptstädte Europas und von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft, und die Estoriler Atlantik-Küste mit ihren Sandstränden, die üppigen Naturparks, das milde Klima, die gepflegte Hotellerie und berühmte Gastronomie und die Freundlichkeit der Bewohner.
Gegenwärtig hat Portugal 59 Golfplätze, davon 19 im Großraum Lissabon mit vierzehn 18-Löcher-Plätzen und fünf 9-Löcher-Anlagen. Zehn weitere sind in dieser Region im Bau, sechs neue Plätze sind geplant.

Eduard Roth machte für GOLFplus eine Rundreise zu den sechs eigenwilligsten Plätzen über die er nachfolgend berichtet:

 


AROEIRA I.
Architekt: Frank Pennink (GB)

Man beginnt zweckmäßigerweise mit dem Bereich Costa Azul Golf südlich des Tejo 20 km von Lissabon entfernt mit dem Golfplatz AROEIRA I.


Er ist flach mit nur geringen Bodenerhebungen, hat relativ viel Wasser und liegt in einem Park mit hohen allein stehenden Pinien. Er und hat praktisch kein Rough. Die Lage unmittelbar hinter den hohen Dünen der Strände von Caperica mindert den Windeinfluss.


 

Erste Villenresorts gibt es erfreulicherweise erst in weiterem Abstand in unglaublicher Vielfalt und Originalität der Häuser.
Die Preise dieser Häuser liegen zwischen 150.000 und mehr als 500.00 Euro. Die 500 Mitglieder zahlen jährlich je 1.600 Euro. Von den Gästen kommt rund die Hälfte aus Großbritannien. Vorerst nur 3 Prozent sind Deutsche, Tendenz steigend.

Der Course ist sehr gut zum Einspielen geeignet. (PAR 72 gelb 5.903 m, Greenfees wochentags 46 Euro, am Wochenende 65 Euro, Hdcp 28/36).

Tel. 00351-21-2979110.



GOLFCLUB QUINTA DO PERU
Architekt: Rocky Roquemore (USA)

 

Ebenfalls jenseits des Tejo 30 km von Lissabon entfernt wartet mit dem GOLFCLUB QUINTA DO PERU ein Platz mit höheren Anforderungen. Er liegt zu Füßen des Arrabida-Gebirges, hat wenig Wasser und Pinien und ebenfalls kaum Rough.

Die Greens sind onduliert und schnell. Rund 80 Bunker bieten Schwierigkeiten. Die Auslastung liegt gegenwärtig bei 50 Prozent, 60 Prozent der Gäste sind Engländer, 30 Prozent Skandinavier und praktisch noch keine Deutschen.

(PAR 72 gelb 5.645 m, Greenfees 57/68, Hdcp 28/36, höhere Handicaps können nach Gespräch mit dem Manager toleriert werden)

Tel. 00351-21-2314322) .

 


 

CLUB QUINTA DO BRINCAL
Architekt : Rocky Röquemore ( USA)

Um den nordwestlichen Bereich Oeste Golf kennen zu lernen empfiehlt es sich mit dem
CLUB QUINTA DO BRINCAL
(früher "GoldenEagle") bei Rio Maior rund eine Fahrstunde von der City entfernt zu beginnen.

Vor neun Jahren geschaffen um der "exklusivste Club Portugals" zu werden reduzierte sich die Zahl der Mitglieder immer mehr auf bis jetzt nur noch 150. Der Jahresbeitrag liegt bei 800  Euro. Derzeitige Eigentümerin ist eine Baufirma, die zwei Hotels, '"weitere Plätze" und ein Resort plant.

Der Platz zieht sich durch eine mit hohen Schirm-Pinien bewaldete Parklandschaft, ist äußerst gepflegt, hat das seltene Penn Eagle-Fairwaygras, glatte Greens und 87 Bunker plus einiges  Wasser. Ihn zu spielen ist ein echtes Vergnügen.
Es ist der Platz von allen sechs genannten mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.

(PAR 72 gelb 5.550 m, Greenfee 40/50 !, Hdcp 28/33)

Tel. 00351-24.



 

 

CLUB PRAIA D' EL REY
Architekt: Cabell B. Robinson (USA)

Ähnlich weit weg von der City liegt in der Nähe der historischen Kleinstadt Obidos der viel genannte und vielfach hoch eingestufte CLUB PRAIA D' EL REY. Völlig anders als der geruhsame ländliche Quinta do Bringcal ist d'el Rey überwiegend kommerzialisiert.

Der Platz renommiert mit einigen Fairways entlang dem Ocean und somit ein "links"-Platz zu sein. Auch die anderen Fairways in der Dünenlandschaft und einem ausgedehnten' Waldbereich zwischen den Resort-Villen haben Standards, die zu den vielen Rang-Titeln geführt haben.
Die ausgedehnte weitere Besiedlung dieses Golfgeländes zeigt sich durch die Inbetriebnahme eines 5-Sterne-Mariott-Hotels mit 179 Delux Zimmern noch 2003 sowie zusätzlichen privaten Anwesen.

(PAR 72 gelb 5.586 m, Greenfee 65/85, Hdcp 28136).
Tel. 00351-26-29-05005,


QUINTA DA MARINHA OITAVOS GOLFE
Architekt: Arthur Hills (USA)

Ein Club der besonderen Art ist QUINTA DA MARINHA OITAVOS GOLFE in der Mitte der landschaftlich malerischen Gegend Estoril &Sintra Coast nur 30 km von Lissabon entfernt.
Zwischen dem berühmten Sintra-Gebirge, dem Cascais-Nationalpark und dem Atlantik verlaufen die 18 Bahnen des Meisterschaftskurse durch leicht gebirgiges, streckenweise aber auch extrem flaches und "links"-ähnliches Gelände.
Die Ausblicke reichen vom westlichsten Punkt des europäischen Kontinents Cabo da Roca über die Dünenlandschaft bis zur ehemaligen Königsstadt Sintra mit ihren historischen Prachtbauten.

Der Golfclub ist eines der Ergebnisse der Planung einer Familiendynastie seit 1920, das 600 Hektar große Gelände als Golf-, Reit-, Sport- und Ferienzentrum zu erschließen.
In Planung sind jetzt ein 5-Sterne-Hotel und zwei Villenresorts. Der Club erhielt als erster in Europa und zweiter in der Welt für die außerordentliche umweltgerechte Platzgestaltung die Gold Certfied Signatare Sanctuary, verliehen von der American Association Audobon International.

Die 51 Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag von je 3.125 Euro. 70 der Spieler sind Touristen, davon die Hälfte Engländer, ein Viertel Skandinavier und bereits 8 Prozent Deutsche. Ausreichend sind der Clubleitung " 40 bis 50 "Spieler pro Tag.

(PAR 71 gelb 5.809, Greenfee 150 Euro an jedem Tag der Woche!, Hdcp 28/36)
Tel.00351-21-4860600.


PENHA LONGA GOLF CLUB
Architekt : Robert Trent Jones (USA)

Abschluss und Höhepunkt einer solchen 6-Platz-Golfreise ist wohl die Runde auf dem legendären Platz
PENHA LONGA GOLF CLUB
mit dem "Atlantic Course " ( 18 Löcher) und "Monastery" (9 Loch) im Vorfeld des Sintra-Gebirges.

Wer recht welliges Gelände mag mit schönen Ausblicken wird sich dort sehr wohl fühlen.
Die ersten und letzten drei Bahnen verlaufen zwischen hohen Pinien, die 6. und 13. auf einem Hügel rund um eine Villenkolonie.

 

 


Das 16. Fairway ist berüchtigt: tief hinunter, hoch hinauf und zumeist starker Wind. International bekannt ist eine Talmulde mit einem See und den Resten eines mittelalterlichen Aquädukts.
Nur wenig bekannt ist, dass die bisherige Eigentümerin AOKI Corp. (Japan) im Februar 2003 den Platz Penha Longa mitsamt dem 5-Sterne-Luxushotel Caesar Park ,"One of the Leading Hotels of the World", an die amerikanische Tochterfirma der Deutschen Bank nebst anderen Investoren für rund 50 Millionen Euro verkauft hat.

Der 9-Loch " Monastery"-Course beginnt unmittelbar hinter dem Hotel und filtert durch welliges und gefälliges Gelände.

(PAR 72 gelb 6.290 m, Greenfee 81,70/104,30; Hotelgäste 35,50/46,80, Hdcp 28/28; Monastery-Course: PAR 35 gelb 2221 m, Greenfee 31,20/40,80, Hotelgäste 14,50/19,90, Hdcp 28/36 )


Tel. 00351-21-92-49011.


Wie kann eine Golfwoche in Lissabon und Umgebung optimal gestaltet werden?

Nimmt man eine extreme Unterscheidung von Golfspielern vor, so gibt es bekannter weise die "nur Golf spielen Wollenden" und jene die für "Golf und Kultur" interessiert.
Im ersteren Falle bietet sich z.B. das Penha Longa Golfresort mit dem Cesar Park Hotel an. Vom Hotel aus hat man nur
ein paar Schritte zum Tee 1 und kann 27 Löcher "Golf pur" spielen.
Inzwischen bietet dieses Hotel auch Package-Programme an für 3 und 5 Tage (incl. Leihwagen) mit stattlicher Dienstleistung.

Das alles hat seinen Preis, bringt aber auch hochrangiges Golferlebnis. (T.00351-21-9249011) .
Für die Variante "Golf und Kultur" ist in jedem Falle ein Hotel in Lissabon selbst angebracht mit der Möglichkeit, täglich sternförmig zu einem der eingangs genannten - und allen anderen der Region - zu fahren.
Nach der Rückkehr steht einem Lissabon offen für das Kennenlernen der Historie, der Gastronomie und des Stadtlebens.

Hierfür ist das Fünf-Sterne-Hotel "Ritz Four Seasons" in idealer Stadtlage (Bild rechts) bestens geeignet und absolut erste Wahl, wenn auch für kapitalkräftige Gäste. Das Hotel wurde 1959 von einer Gruppe portugiesischer Finanziers gebaut mit dem Ziel, für Lissabon eines der besten Hotels der Welt zu gestalten.
Dieser Führungsanspruch wird von den Gästen noch immer honoriert. Das Hotel hat 283 große Zimmer, eine prachtvolle Marmorausstattung, mehrere hundert Kunstwerke im Hause und einen vorzüglichen Service.

Vom Hotel sind es nur wenige Gehminuten zur Altstadt und Einkaufszentrum. 

Aber es muss nicht immer Luxus sein. Reiseagenturen sind in der Lage, 4-Sterne-Quartiere oder 3-Sterne-Hotels mit Niveau anzubieten (z.B. Olimar, TUI, Dertours u.v.a ).
Mit das Wichtigste ist, die Fahrprobleme zu minimieren. Mit dem Leihwagen allein oder zu zweit im portugiesischen Verkehr und mit den Schilderproblemen relativ entspannt den Club zu finden ist selten.
Am zweckmäßigsten bildet sich eine Gruppe von Spielern und fährt in einem Gemeinschaftsbus mit geteilten
Kosten schnell,
billig und bequem. Außerdem gibt es Rabatt bei manchem.

Noch einmal: Es lohnt die Region Lissabon auf der Reiseliste oben an zu setzen, denn alle Plätze werden bald nicht mehr so sein wie jetzt noch und die Reisekosten zu diesen Raritäten werden vermutlich überproportional steigen.

Alle genannten Plätze sind 18-Löcher-Meisterschaftsplätze. Es ist zweckmäßig bei den Clubs zu erfragen, ob man auch mit höherem Handicap spielen kann.
Außer Penha Longa können alle anderen Plätze mit dem Buggy befahren werden, u. U. nach der 90-Grad-Regel.

Für Anfragen steht zur Verfügung:

Presse-und Informationsbüro Lissabon
c/o Agentur für Kommunikation
Ursula Lucas-Bachert
Beethovenstrasse 8-10, 60325 Frankfurt

Telefon 069-97554321, Fax 069-97554362
E-Mail:
afkulb@buero-center-messe.de