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Oberstaufen gewinnt Deutschen Tourismuspreis 2009


Am 5.11. wurde in Dresden, vor mehr als 350 Tourismus-Experten, der begehrte „Oskar der Tourismusbranche“ im Rahmen einer Festveranstaltung des Deutschen Tourismustages an den Allgäuer Wellness-Ort Oberstaufen verliehen!

Auch der ADAC zeichnete Oberstaufen für das vorbildliche touristische Projekt, mit dem ADAC Tourismuspreis Bayern 2010, aus.

Deutscher Tourismuspreis 2009

Die Oberstaufener Marketing Experten überzeugten die Juroren mit der Idee „Urlaub mit Mehrwert“! Das neue Service-Angebot befreit die Gäste bei einem Aufenthalt in Oberstaufen von allen Neben-Ausgaben, die in anderen Urlaubs-Orten nahezu zwangsläufig anfallen. In der Laudatio lobte Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes:„Die Verleihung des Deutschen Tourismus-Preises 2009 für herausragende Innovationen erfolgte für die Idee, wie mit der Gästekarte Oberstaufen Plus aus einer in die Jahre gekommenen Gästekarte ein Mehrwertsystem geschaffen wurde, das den Bedürfnissen immer anspruchvollerer Gäste entgegenkommt“!
Welche Vorteile stecken in der, 2008 eingeführten, Oberstaufen-Plus-Karte, für die Urlaubsgäste?

Wie wird diese ungewöhnliche Aktion finanziert?

Wie wurde die Karte von den Gästen angenommen?


 

Foto Benjamin BuhlGOLFplus sprach mit Benjamin Buhl,

Assistent der Geschäftsleitung von Oberstaufen Tourismus Marketing

GPLO: Herr Buhl, was steckt hinter dieser Idee? Der Gast erhält das Optimum an Leistungen, ohne dass laufend zusätzliche Ausgaben anfallen! Es entstehen keine Mehrkosten für die Benutzung der Bergbahnen, den Besuch von örtlichen Museen, für den Besuch des Erlebnisbades mit Sauna- und Wellness-Landschaft, für die Sommerrodelbahn. Eine Fahrt mit den örtlichen Omnibussen ist genauso kostenlos, wie die Nutzung der Parkplätze oder des Freibades!

Buhl: „Ja, und im Service-Angebot steckt noch mehr. Im Winter müssen die Urlauber keinen Skipass kaufen. Die Gästekarte wird dann automatisch zum Skipass, der auf allen Liftanlagen unserer 4 Skigebiete gültig ist.
Im Sommer bekommen sie bei 15 Gastgebern die „Oberstaufen-Plus-Golf-Card“, mit der die Gäste dann auf drei Panorama-Golf-Plätzen (60 Löcher) ohne GreenFee zu zahlen spielen können.

GPLO: Wie viele Hotels aus Oberstaufen beteiligen sich an der Aktion?


Buhl: „Insgesamt beteiligen sich über 250 Beherbergungsbetriebe, vom viereinhalb- Sterne-Hotel bis zur Ferienwohnung und Urlaub auf dem Bauernhof. Und wie bereits gesagt, 15 Betriebe davon bieten zusätzlich für Golfspieler auch noch die „Oberstaufen Plus Golf-Card“.

GPLO: Wann und wo bekommt der Gast seine Oberstaufen-Plus-Gästekarte?


Buhl: „Jeder Gast bekommt bei der Ankunft in der gebuchten Unterkunft, seine Oberstaufen Plus Card automatisch beim „Check in“ ausgehändigt. Voraussetzung der Beherbergungsbetrieb gehört zu den 250 teilnehmenden Gastgebern. Die teilnehmenden Gastgeber sind im Gastgebermagazin und im Internet deutlich gekennzeichnet.

GPLO: Wie bewerten Sie den Erfolg von Oberstaufen Plus seit April 2008?


Buhl:
„Die beteiligten Gastgeber nutzen die Karte als wichtiges Werbe-Argument. Die positive Entwicklung der Gäste- und Übernachtungs- Zahlen 2008 sind ein klarer Beleg, dass die konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Gäste gewinnbringend war. Die Zahlen für 2009 liegen noch nicht vor. Es zeichnet sich auch hier ein positiver Trend ab. Oberstaufen ist einer der wenigen Orte in Bayern, der im ersten Halbjahr 2009 trotz Welt-Wirtschafts-Krise, ein Übernachtungsplus verzeichnen konnte“.

GPLO: Alles im Leben kostet Geld. Wirklich kostenlos, das geht doch nicht! Oder? Wie finanziert sich die Oberstaufen Plus Karte? Werden von den Hotels beispielsweise die Greenfee-Kosten vorab auf den Übernachtungspreis aufgeschlagen?


Buhl: „Jeder Teilnehmer muss Geld verdienen, das ist klar. Oberstaufen Plus basiert auf einer Mischkalkulation. Die teilnehmenden Gastgeber bezahlen pro Person und Nacht einen fixen Marketingbeitrag an Oberstaufen Tourismus. Diese Einnahmen werden dann nach einem festgelegten Schlüssel unter den Leistungspartnern, wie Liftanlagen, Museen, Badeeinrichtungen usw. verteilt.
Das heißt, sowohl für Gastgeber als auch für Leistungspartner sind die Ausgaben und auch die Einnahmen abhängig von den Übernachtungen.
Nach einer aktuellen Umfrage bei den Gastgebern haben nur 38% ihre Zimmerpreise erhöht. Die ab 2008 gestiegenen Übernachtungszahlen, d.h. die bessere Auslastung der Hotels schlagen positiv zu Buche. Und nicht zu vergessen, auch die Mehreinnahmen in der Gastronomie oder bei den Wellness-Anwendungen machen sich positiv bemerkbar“.

GPLO: Erlauben Sie uns zum Schluss die Frage, mussten Sie lange Überzeugungsarbeit bei Ihren Partnern leisten, bis das Konzept auf den Weg gebracht werden konnte?


Buhl: „Nein, eigentlich nicht. Wir hatten das Konzept von Anfang an auf gegenseitigem Vertrauen aller Beteiligten, der Gastgeber, der Leistungspartner und uns dem Oberstaufen Tourismus aufgebaut. Alle waren von Anfang an über Alles informiert. Gemeinsam haben wir das Konzept Urlaub mit Mehrwert entwickelt und verwirklicht“.
Der Bürgermeister von Oberstaufen, Walter Grath, hat bei der Preisverleihung in Dresden angekündigt:„Aufgrund der herausragenden Resonanz werde „Oberstaufen Plus“ auch 2010 weiter ausgebaut“!

 



ADAC Tourismuspreis Bayern 2010


Unter 22 Kandidaten aus Bayern wurde Oberstaufen vom ADAC für die neue Service-Initiative „Oberstaufen Plus“ mit dem, erst zum zweiten Mal vergebenen, „ADAC Tourismuspreis“ ausgezeichnet.
Foto: Oberstaufen_Allgaeu-Walser_CardDie Oberstaufener-Tourismus-Experten sind Stolz auf diese Auszeichnung. Bei der Preisverleihung bezeichnete Tourismusdirektorin Bianca Keybach, die neue Service Leistung „Urlaub mit Mehrwert“ als Leuchtturmprojekt für Bayern.

Interessant, dass bereits im Einführungsjahr der Oberstaufen-Plus-Card 2008 (Mai) neue Gäste gewonnen wurden:


Bei den teilnehmenden Übernachtungsbetrieben waren es + 20,6% (Oberstaufen-Plus-card)

und bei der Oberstaufen-Plus-Golf-Card +7,4%.

79% der Gäste gaben 2008 an, bei ihrer Urlaubsentscheidung pro Oberstaufen hat das neue Service-Angebot, die Entscheidung, wesentlich beeinflusst.

31% der Befragten kamen 2008 erstmals nach Oberstaufen.

 

 

 

Golfplus-Empfehlung: Testen Sie im Winter 2009/2010 das Angebot „Skiurlaub ohne Skipass“ und nehmen Sie für die Golf-Saison 2010 einen Golfurlaub mit freiem Spiel (ohne Greenfee zu zahlen) auf den Golf-Anlagen:

Bild: Höchster Abschlag DeutschlandsGolfzentrum Oberstaufen Bufing
18 Löcher, Par 68 und 6 Löcher Kurzplatz

GC Waldegg-Wiggensbach
27 Löcher, Par 72/70

Golfpark Schlossgut Lenzfried
9 Löcher, Par 68
in ihren Planungen auf.

Zusätzlich erhalten alle Gäste mit Oberstaufen-Plus- oder der Oberstaufen-Plus-Golf-Card auf den Anlagen des GC Oberstaufen-Steibis und des GC Bregenzerwald bis zu 30% Ermäßigung.
Falls es, bei den Golf-Anlagen bis zum Saison-Start 2010 Änderungen gibt, werden wir sie rechtzeitig informieren.

 

 

Weitere Infos:

Oberstaufen Tourismus

www.oberstaufen.de
Tel: 08386 93000


Text: Klaus Pfeffermann
Fotos: Karin Pfeffermann +
Oberstaufen Tourismus

 

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