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ARCHIV:

Südafrika:


Neue Superplätze am Kap

Von Klaus Pfeffermann 

"Südafrika-die Kap-Region“ gewinnt bei uns Europäern als Urlaubsland immer mehr an Bedeutung. Für Golfer wird es zwar schwieriger gute Startzeiten zu bekommen, aber die gute Nachricht: Es entstehen neue Golfplätze. Namhafte Golfplatz-Designer, wie Gary Player, Jack Nicklaus, Erni Els oder Peter Matkovich wetteifern um die besten Konzepte. Die Garden Route entwickelt sich zur Golf-Destination der extra Klasse. Der Werbeslogan der vergangenen Jahre „Südafrika – die ganze Welt in einem Land“ hat also, der südafrikanischen Tourismus-Branche, in den vergangenen Jahren Erfolg gebracht.
 

Cape KarteHeute, rund 15 Jahre nach Beendigung der Apartheid, wirbt der SOUTH AFRICA TOURIST BOARD mit „ It´s possible „!

Das Land unter dem Kreuz des Südens ist auf dem besten Weg in eine bessere Zukunft.
Auch die Tatsache, im Jahr 2010 Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft zu sein, hat die Südafrikaner selbstbewusster gemacht. Obwohl ich den Eindruck gewonnen habe in der Bevölkerung steigt die Zahl derer, die abschätzen können, welche überdimensionalen Anstrengungen noch notwendig sind, um die erforderliche Infrastruktur für solch ein Groß-Ereigniss bereitzustellen.

Damit meine ich weniger die Stadien, sondern die Voraussetzungen an den innerstädtischen Verkehr, die Bereitstellung moderner Kommunikationsmittel, für die Maßnahmen der Sicherheit und vieles mehr. Gerade wir Deutsche können es ja in diesen Tagen beurteilen, was es bedeutet solch ein Weltereignis zu organisieren.

Südafrika ist das Land zwischen der Kalahari-Wüste einschl. Krüger-Nationalpark im Norden und dem Kap der guten Hoffnung im Süden, zwischen dem atlantischen Ozean im Westen und dem indischen Ozean im Osten. Hier finden Sie eine landschaftliche Vielfalt, wie man sie kaum in einem anderen dieser Welt findet.

Impressionen Südafrika„ It´s possible - es ist möglich „ gilt natürlich auch für uns Golfer. Die besten Golfarchitekten der Welt sind gerade gut genug, um am Kap neue Golfanlagen zu konzipieren. Interessant für uns Europäer, denn wo können wir sonst in unseren kalten Wintermonaten ohne Jetleg einen, noch preiswerten Urlaub machen?
Das Herz des Golfsports in Südafrika schlägt, trotz der hervorragenden Golfanlagen um Johannisburg oder um Durban, auch nach Meinung der einheimischen Golfer im Süden des Landes.
Im Großraum Kapstadt, in der Weinregion um Paarl/Stellenbosch, sowie entlang der legendären Garden Route hat sich ein Angebot an Golfanlagen entwickelt, das mit der landschaftlichen Vielfalt vergleichbar ist.

Diese Entwicklung hat natürlich auch ihren Preis. Vorbei sind in den touristischen Ballungsgebieten die Zeiten der märchenhaft günstigen Greenfees aus den 90er Jahren. Vorbei sind die Zeiten in denen man einfach einen Golfplatz aufsuchte, sein Greenfee bezahlte und abschlagen konnte. Ihre Tee-Time sollten Sie unbedingt im Voraus buchen (siehe auch www.golfplus, Greenfee-Golfen in Urlaubsländern am Scheideweg)).
Leider steigt in und um Kapstadt die Zahl der Golf-Course auf denen eine Runde weit mehr als 4,5 Stunden dauert. Der Grund, die Plätze sind so voll, dass ab dem frühen Morgen alle 7 Minuten ein 4er-Flight auf die Runde geschickt werden muss, um den Ansturm der Golfer in der Hauptsaison (Dezember bis März) einigermaßen zu bewältigen.

Aber es gilt in Südafrika immer noch auf allen Golfplätzen: Nach 9 Löchern sind 10 bis 20 Minuten Pause . Erst eine Erfrischung und nachdem der vorangehende Flight abgeschlagen hat, dürfen auch Sie die Back 9 in Angriff nehmen. Für deutsche Golfer oft unverständlich und gewöhnungsbedürftig.
Bei GOLFplus habe wir Ihnen unter www.golfplus.de/Reiseziele Südafrika als Urlaubsland für Golfer bereits vorgestellt.
Im Februar 2006 habe ich die Südspitze Südafrikas wieder besucht. Nachstehend möchte ich Ihnen aufzeigen, wie sich die Golflandschaft weiterentwickelt hat. Welche neuen Golf-Resorts eröffnet wurden, wo es Renovierungen und Erweiterungen gab und gibt, welche Projekte für die nahe Zukunft geplant werden.


Kapstadt-eine der schönsten Städte der Welt:

WaterfrontDie Stadt wächst und wächst. Der Verkehr nimmt zu und zu. Und die Tourismus-Preise steigen und steigen. Ja, eine der schönsten Städte der Welt hat halt auch ihren Preis. Wer Südafrika besucht, der muss Kapstadt besuchen. Der muss in der Victorika & Alfred Waterfront, vor 10 Jahren, am ehemaligen Fischereihafen entstanden, in den faszinierenden Einkaufszentren shoppen, das bunte Treiben der Künstler beobachten oder sich auf einer der zahlreichen Restaurant-Terrassen mit Fish & Chips stärken. Der sollte zur nahen Insel Robben Island, auf
der Nelson Mandela über 20 Jahre inhaftiert war, fahren oder den über 1000 Meter hohen Tafelberg mit der Seilbahn bezwingen.
Natürlich darf das Kap der Guten Hoffnung auf keinem Besuchsprogramm fehlen. Zu erreichen mit einer Fahrt über Fish Hoek, Simon´s Town mit seiner Pinguin-Kollonie. Bei Rückweg vom Cap nach Kapstadt sollten Sie über eine der schönsten Küstenstrassen der Welt, den Chapman´s Peak fahren.

Leider sind die bekannten Golf-Course im Herzen Kapstadts, wie GC Royal Cape, GC Mowbray, GC Rondebosch u.s.w. heute alle von Schnellstrassen umgeben und damit entsprechend unruhig und laut. Ich möchte Ihnen deshalb einige Plätze, die mehr am Rande der Stadt liegen empfehlen:

Clovelly Country ClubClovelly Country Club, in Fish Hoek, nahe Muizenberg gelegen

18 Löcher, Par 73
Greenfee: R 420.-

Einer der schönsten, aber auch beliebtesten Golf-Plätze Kapstadts. Viel alter Baumbestand und viel Wasser. Der Platz bereits 1924 erbaut, wurde in den letzten Jahren renoviert. Und das hat sich gelohnt, die Anlage hat nur gewonnen. Heute finden Sie im Tal des Silverline
Flusses fantastische Fairways und gepflegte Grüns in einer gestalteten Gartenlandschaft. Obwohl der Platz sehr stark frequentiert wird, über 60 000 Greenfee-Spieler jährlich, kommt hier keine Hektik auf. Sehr aufmerksames, hilfsbereites Personal. Pflegezustand optimal.
Nach der Runde lockt das ebenfalls renovierte Clubhouse zum verweilen.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 782 1118
www.clovelly.co.za


GC SteenbergGC Steenberg, in Tokai nahe Constantia

18 Löcher, Par 72
Greenfee: 550.- Rand

Auf dem Gelände der Steenbergfarm, mit das älteste Weingut Südafrikas, hat der südafrikanische Golfarchitekt Peter Matkovich Mitte der 90ziger Jahre einen Golf-Course der Extraklasse gebaut. Viel Wasser und einige riesige Waste Bunker, hier darf der Schläger aufgesetzt werden, machen den Platz schwierig. Pro Loch sind 5 Abschläge vorhanden. Trotz großer Trockenheit auch 2006 eine topp gepflegte Anlage. Ich hatte das Empfinden die Vorgrüns sind hier besser als bei vielen anderen Plätzen die Grüns. Ein Golfplatz auf dem das Wort Hektik noch weitgehend unbekannt ist. Es ist aber schwierig eine Abschlagzeit zu bekommen, da an einigen Tagen der Platz für Gäste gesperrt ist. Luxuriöses Clubhaus mit guter Küche. 5 Sterne Hotel mit legendärem Weinkeller am Platz.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 713 1632,
www.steenberghotel.com



GC Westlake
GC Westlake, Westlake Avenue, Lakesite

18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 375.-

Auch der GC Westlake, einer der Topp-Course vergangener Jahre, nur einige Par 5 vom GC Steenberg entfernt, wurde umgestaltet. Oder besser gesagt musste umgestaltet werden. Der Grund: Einige Zubringer-Strassen wurden neu gebaut bzw. verlegt. Darunter hat der Platz an einigen Stellen leider etwas gelitten. Westlake ist auch etwas lauter geworden. Trotzdem für mich immer noch einer der besten Plätze Kapstadts. Die über zwanzig Meter hohen Kiefern geben dem Platz das typische „Westlake Outfit“. Auf den flachen Fairways erschwert oft ein strenger Wind das Spiel. Clubhaus einschl. Sanitärgebäude wurden erweitert und renoviert.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 788 2020
www.westlakegolfclub.co.za



Atlantic Beach
GC Atlantic Beach, am Melkbostrand

18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 300.-

Mit dem Atlantik Beach GC ist direkt am Meer ein Ferien- und Immmobilien-Resort entstanden. In dieser Gegend sollten eigentlich Anlagen für die Olympischen Spiele entstehen. Cape Town hat den Zuschlag des IOC nicht erhalten, also wurde das Gelände für ein großzügiges Golf-Resort genutzt.Ein hügeliger Platz dessen Spielbahnen sich in der Dünenlandschaft entlang der nicht störenden Häuserreihen schlängeln. Teilweise viel Buschwerk. Daher enge, oft nicht einsehbare Fairways. Einige blinde Abschläge. Meist sehr viel Wind vom Meer. Für Golfer mit mittlerem oder hohen Handicap wird der Course deshalb, bei Starkwindfast fast zu schwer! Selbst einstellige Golfer klagen beim Duschen über 5 und mehr verlorene Bälle. Aber der atemberaubende Blick auf den atlantischen Ozean, auf Robben Island und auf die Silhouette von Cape Town mit dem Tafelberg im Hintergrund entschädigen für den unbefriedigenden Score.
Die Häuser sind größtenteils fertig gestellt. Was auffällt, auf der Anlage fehlt Farbe. Warum die Architekten für alle Häuser nur ein Einheitsgrau vorgeschrieben haben und warum es in den Gärten so wenig blühende Blumen gibt, bleibt für Besucher ein Geheimnis.Großes Clubhaus mit Pool, sehr freundliches Personal. Golfhotel am Platz.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 553 2223
www.atlanticbeachgolfclub.co.za



Das Weinland –
von Paarl/Stellenbosch/Franschhoek bis Hermanus


Big Bill im WeinlandWer sehnt sich nach dem Besuch der Metropole Kapstadt nicht nach etwas Ruhe und Erholung? In knapp 50 Km Entfernung vom Tafelberg tauchen Sie in eine andere Welt. Es locken die Weingüter, die ihre edlen Tropfen zur Verkostung anpreisen. Zahlreiche Bistros und Restaurants mit einem zauberhaften Ambiente bieten hervorragende heimische Küche. Besonders in guter Erinnerung die Steakhäuser mit den 300 bis 500 Gramm-Steaks, die Qualität unterscheidet sich kaum von den Steaks in Argentinien.

Oder einige Kilometer weiter, über eine herrliche Küstenstrasse (von Strand nach Kleinmond) erreichbar, die Goldküste um Hermanus. Diese Region ist zum“ nur Golfspielen“ eigentlich zu schade. Hier können Sie zum Beispiel von August bis Dezember die größten Säugetiere der Welt, „Wale“ beobachten. Oder Sie nutzen einige Tage zur Erholung im „Arabella-Western Cape Hotel & Spa“ der deutschen Arabella-Gruppe. Hier steht Ihnen der eigene 18 Löcher Championship Golf-Course täglich zur Verfügung.

In dieser Region hat sich in den letzten Jahren für Golfer viel geändert. Neue Golfanlagen sind entstanden oder sind im entstehen. Vorhandene Anlagen wurden erweitert oder umgebaut.


Hier meine Golfvorschläge:

GC Pearl-Valley
Pearl Valley, zwischen Paarl und Franschhoek
an der R 45 gelegen

18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 550.-

Dieser neue anspruchsvolle Championship-Platz der Extraklasse wurde von Jack Nicklaus entworfen. Innerhalb kürzester Zeit nach seiner Eröffnung zählt er bereits zu den 10 besten Golf-Coursen Südafrikas. Der Platz hat alles was einen Platz schwer macht. Unendlich viele
Bunker, reichlich Wasser, pfeilschnelle Grüns. Vier-Putts sind nicht ungewöhnlich. Bester Pflegezustand. Leider war bei unserem Besuch das neue, großzügig geplante Clubhaus noch nicht ganz fertig. Die Eröffnung ist für den 20.Mai 2006 geplant. Damit dürfte auch die rege Bautätigkeit, die auf dem Platz zur Zeit noch für etwas Unruhe sorgt, der Vergangenheit angehören.
Allerdings: Die Clubmanagerin, Mariska Nortje, berichtete mir von neuen Plänen. Ein weiterer 18 Löcher-Platz wird gebaut. Mit der Baugenehmigung rechnen die Betreiber in den nächsten Monaten. Und mit diesem Platz entsteht dann ein echtes Highlight. Jack Nicklaus, der Goldene Bär, plant hier „Bears`Best“ zu verwirklichen. Jack möchte die 18 schönsten Löcher der über 250 Golfplätze, die er designet hat, nachbauen. Platz zur Realisierung ist genügend vorhanden. Für den Bau des Superplatzes können wir dann ja auch wieder etwas Baulärm ertragen.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 867 0769
www.pearlvalley.co.za



GC-Paarl-BoschenmeerPaarl/Boschenmeer GC, nur wenige Km von Pearl Valley entfernt an der N1 gelegen.

27 Löcher, Par 72
Greenfee: R 360.-

Im Moment noch die einzige 27 Löcher-Anlage der Region. Die frisch renovierten 18 Bahnen des bisherigen Paarl-Courses und die neuen 9 Löcher des Boschenmeer Golf & Country-Estate , von David Frost designed, bieten Golf für jeden Geschmack. Den Verantwortlichen ist es gelungen bei der Renovierung der alten Spielbahnen den Charakter des teilweise engen Parkland-Courses zu erhalten, ja sogar zu verbessern. Die zusätzlichen Neun bilden hierzu einen echten Kontrast. Sie sind leicht hügelig, von Wasser durchzogen und laufen entlang eindrucksvoller Immobilien. Teilweise etwas enge Fairways (Loch 5). Durch das eindrucksvolle Bergpanorama im Hintergrund glaubt man zeitweise nicht in Südafrika zu sein. Glaubt man! Im Sommer aber, bei bis zu 40 Grad Hitze ohne Lufthauch, wird man schnell in die Wirklichkeit zurückgeholt.
Das neue, großzügige Clubhaus lässt keine Wünsche offen. Platzpflege kann sich mit den besten Plätzen messen.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 863 1140
www.boschenmeer .co.za


Golfclub SpiersGC Spier,
an der Verbindungsstrasse Stellenbosch-Sommerset West R 44

18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 300.-

Hügeliger Platz mit viel Wasser, mit altem Baumbestand und teilweise sehr engen Fairways. Liegt in unmittelbarer Nähe des alteingesessenen GC Stellenbosch. Das tolle Bergpanorama im Hintergrund macht den Course so sympathisch. In Erinnerung ist mir das Loch 12, Par 4 mit 268 Meter. Wer das Grün angreifen will, der muss seinen Drive über einen See direkt auf das kleine Grün bringen.
Der Bau der Häuser entlang der Fairways ist weitgehend abgeschlossen. Das neue Clubhaus ist ebenfalls fertig gestellt. Ende 2006 ist der GC Spier zusammen mit dem GC Stellenbosch Gastgeber der Amateur Weltmeisterschaften. Für dieses Ereignis wird der Platz z. Zt. auf Hochglanz gebracht. Bei unserem Besuch waren die Fairways teilweise sehr trocken.
Golfhotel am Platz.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 21 880 7300
www.spier.co.za


Golfclub ArabellaGC Arabella, bei Kleinmond

18 Löcher, Par 73
Greenfee: R 500.-

Anspruchsvoller Championship-Course an einer herrlichen Lagune zwischen Kleinmond und Hermanus gelegen. Im Ranking der Südafrikanischen Golf-Estates ist Arabella in der Spitzengruppe. Der Architekt Peter Matkovich platzierte einige große Bunker und Seen so
geschickt, dass der Platz zu den schwierigsten des Landes zählt. Leider hat die Anlage im Januar auf den zweiten 9 durch Waldbrand etwas gelitten. Der Manager Mr. Bumpstead versicherte mir, dass bis zu Beginn der Saison 2006/2007 diese Schäden alle behoben sind(siehe unter
"www.golfplus.de/pfeffermann Golfnews/Arabella Golfclub in Südafrika mit Schutzengel"

Den Besuch des Arabella Western Cape Hotel & Spa sollten Sie aber für einige Tage Wellness und Erholung einplanen. Zum Service des Clubs gehört, dass nur einige wenige Golfturniere in der Hochsaison von Oktober bis März stattfinden. So will Mr. Bumpstead sicher stellen, dass die Hotelgäste täglich in Ruhe ihre Runde spielen können. Auch erhalten täglich nur max. 120 Flights eine Startzeit.
In Zusammenarbeit mit der Jack Nicklaus Group plante das Management eine Platzerweiterung um weitere 18 Löcher mit Golfschule. Während meines Aufenthaltes in Südafrika wurde dieses Projekt jedoch von der Regierung der Cape-Region abgelehnt. Wie ich der Presse entnehmen konnte wurde die Ablehnung damit begründet, dass Sponsoren für andere, wichtigere Projekte benötigt werden. Ob das mit der Fußball WM 2010 im Zusammenhang steht? Mal sehen wie dies weitergeht?

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 28 284 9383
www.arabellagolf.co.za



Nahe des Arabella-Paltzes befindet sich in Kleinmond ein 9 Löcher Platz. Die Betreiber möchten diesen auf 18 Löcher erweitern. Die Planung ist abgeschlossen. Das Geld zur Finanzierung liegt bereit, aber die Baugenehmigung wurde ebenfalls noch nicht erteilt.

Hermanus GCGC Hermanus

18 Löcher, Par 73
Greenfee:?

Der Traditions-Platz an der Küste von Hermanus, mit seinem alten Baumbestand ist in nächster Zeit wegen Renovierungsarbeiten nur mit Einschränkungen bespielbar. Anfang Februar 2006 wurden alle Grüns zur Neugestaltung gesperrt. Auch die Platz-Erweiterung auf 27 Löcher ist voll angelaufen.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 28 312 1954
www.hgc.co.za



Die neue Golf-Destination Garden Route

Karte Garden RouteEntlang der legendären Garden-Route, ca. 400 Km von Kapstadt entfernt, zwischen Mossel Bay und Plettenberg am Indischen Ozean, haben Sie die Auswahl auf 14 Golfanlagen, von 11 verschiedenen Golfarchitekten designed, zu spielen. Aber auch sonst bietet dieser immer grüne Landstrich viel Abwechslung.
Besuchen Sie den Tsitsikamma Forest and Coastal-Nationalpark nördlich von Plettenbergbay, gönnen Sie sich eine Fahrt mit der alten Dampfeisenbahn„Quteniqua Choo Tjoo „ von George nach Knysna durch die wildromantische Landschaft der Garden Route.
Kosten Sie die berühmten Austern von Knysna, in einem Restaurant an der malerischen kleinen Waterfront. Oder fahren Sie über einen unbefestigten Pass (800 m) der Quteniqua-Berge von George nach Oudtshoorn . Hier erwartet Sie die Cango Caves, eine der größten Tropfsteinhöhlen der Welt, oder eine Straussenfarm. Erst nach dem Besuch glauben Sie, dass eine Straussenfrau ihrem Gemahl ein ganzes Leben treu bleibt!

Doch zurück zum Golfen. Ich habe bewusst bei diesem Besuch in erster Linie die „Neuen Plätze“ aufgesucht. Hinweise auf die Plätze des Fancourt-Estates mit seinem „The Links“, den Tiger Woods als einen der schwierigsten Golfplätze der Welt bezeichnet, dem GC George bereits 1886 als 3- Löcher-Platz eröffnet, den GC Plettenberg Bay oder den modernisierten GC Mossel Bay finden Sie in jedem Reiseangebot.



Die erweiterten und neu eröffneten Golf-Resorts haben mich für Sie interessiert.:


Das Ferienhaus von Gary PlayerGoose Valley GC, nur wenige km nördlich von Plettenberg, direkt an der N2 gelegen.


18 Löcher.Par 72
Greenfee: R 320.-

Der vom Altmeister Gary Player entworfene 9 Löcher-Course wurde vor 2 Jahren auf 18 Löcher erweitert. Während die ersten 9 sich weitgehend zwischen Fynbos und der Küste erstrecken, wurden die zweiten 9 in eine freie Hügellandschaft integriert.
Der Platz ist gut zu spielen, aber nicht leicht. Nahe der Bahn 14 liegt übrigens das Ferienhaus von Gary Player (Bild links).
Die neuen Löcher erinnern durch die welligen Fairways etwas an Golfen in Schottland.Noch nicht überlaufen, freundliches Personal. Vor allem die Erfahrung des langjährigen Managers und Pro des GC George, Mr. Tucker, als neuer Clubdirektor, hat der Anlage viele neue Impulse gegeben.
Der Platz gehört mit dem sehr guten Pflegezustand zu den Spitzenplätzen der Garden Route.
Weitere Infos: Tel.: 0027 (0) 44 533 5082
www.goosevalleygolfclub.com




GC Simola Blick vom Halfway HouseSimola Golf and Country Estate, in Knysna , von George kommend, Abfahrt nach Links von der N 2, gut beschildert

18 Löcher, Par 72
Greenfee: R 550.-

Vor knapp 1 Jahr wurde im Hinterland der Lagune von Knysna das jüngste Kind von Jack Nicklaus eröffnet. Der Altmeister hat in die waldige Hügellandschaft einen äußerst spektakulären Golfplatz gezaubert. Beim Anblick der Landschaft stellte sich mir die Frage: „Wie kommt man auf die Idee, hier einen Golfplatz zu planen?“ Aber der Mut von Jack Nicklaus hat sich gelohnt.
GC Simola Loch4Auch, wenn der Course durch einige Schräglagen, besonders für Golfer mit höherem Handicap, in manchen Passagen auf den ersten Blick etwas unfair erscheint. Die Bälle
verschwinden im Nirwana. Trotzdem dieser Course darf bei Ihrer Urlaubsplanung nicht vergessen werden. Die Blicke auf die Umgebung und die Lagune von Knysna sind atemberaubend. Die Einfahrt vom Meer in den Hafen ist bei Seglern der ganzen Welt gefürchtet.

Den Platz dürfen Sie nur mit E-Cart spielen. Auch konditionsstarken Golfern machen die weiten und teilweise steilen Wege zwischen den Spielbahnen zu schaffen. Eine Besonderheit: nach den ersten 9 kommen Sie nicht zum Clubhaus zurück. Im Halfwayhouse, es schmiegt sich
wie eine Hütte in unseren Alpen an einen Bergrücken, werden Sie bestens verpflegt. Natürlich wird auf der jungen Anlage noch viel gebaut. Diese Baumaßnahmen beeinflussen Ihr Spiel aber kaum.

Weitere Infos:
Tel.:0027 (0) 44 382 4144
www.simolaestate.co.za



GC Oubaai ClubhausOUBAAI Golf Resort, in Herolds Bay nur ca 10km von George entfernt, nahe der N2. Ausfahrt Flughafen

18 Löcher. Par 72
Greenfee: R 650.-

Hier hat der mehrfache Masters-Sieger Ernie Els seine Visitenkarte als Golfarchitekt abgegeben. Auf einem Hochplateau direkt über dem Ozean wurde vom Meister-Golfer ein echter Championship-Course realisiert. Leider ist der Platz mit einigen sehr spektakulären Spielbahnen 17 und 18, dem ständig wehenden Wind ausgesetzt.
GC OubaaiDie Fairways müssen noch zusammenwachsen. Vielleicht wurde der Platz einige Monate zu früh eröffnet. Wer beim Abschlag nicht sicher eine Länge von 130 Meter und mehr erreicht und dies bei Starkwind, wird keinen guten Score erzielen. Bei allen Spielbahnen muss, vor erreichen der gut bespielbaren Fairways, eine120 m und mehr breite Rough-Zone und daran anschließend eine 20 m und mehr breite Semirough-Zone überwunden werden. Im Bentgras des Semiroughs verschwindet der Ball dann oft unauffindbar.
Das Urteil meines Teams: Ein sehr schwerer Championship-Course auf dem alle “Einstelligen und Longhitter“ bestimmt ihre Freude haben . Golfer mit Handicap über 20 rate ich, spielen Sie den Course nur zum Spass, ohne den Score zu zählen.
Das hervorragende, großzügige Clubhaus mit guter Küche stimmt aber nach der Runde wieder friedlich. Am Rande der Spielbahnen wird in den kommenden Jahren noch viel gebaut werden, was zu Belästigungen führen wird.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 851 0131
www.oubaai.co.za



Pezula Golfcourse Loch 14Pezula GC, auf den Klippen von Knysna, oberhalb des alten GC Knysna-Courses gelegen.

18 Löcher, Par 72
Greenfee: Liegt für Saison 2006/2007 noch nicht fest.

Noch etwas spektakulärer als Simola, wegen der Nähe zum Wasser, ist in den letzten Jahren, von den Amerikanern Ron Fream und David Dale geplant , der Golfcourse des GC Pezula entstanden. Direkt auf den Klippen, 230 Meter über dem Meer gebaut, mit stark ondulierten Grüns und richtigen Bunkerlandschaften. Hier winkt ein einmaliges Golferlebnis. Um die grandiosen Ausblicke auf den Ozean zu genießen, müssen Sie schon einigermaßen sturm-und wetterfest sein.
Die Benutzung eines Cart ist obligatorisch und wegen der großen Höhenunterschiede zwischen den Spielbahnen auch sinnvoll. Dramatisch die Spielbahnen 13 und 14. Hier überwinden Sie vom höchsten Punkt des Platzes ca. 200 Höhenmeter in Richtung Wasser.
Der Gesamtzustand der Anlage, nachdem die fairway-nahen Baumaßnahmen beendet sind, ist ausgezeichnet. Großzügiges Clubhaus, freundliches Personal. Golfhotel am Platz.

Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 302 5310/21
www.pezula.com


Weitere Golfprojekte:
Nahe Mossel Bay direkt am Meer wird zur Zeit ein weiterer 18 Löcher Platz fertig gestellt. Das Pinnacle Point Golf Estate soll in den nächsten Monaten eröffnet werden.


Weitere Infos:
Tel.: 0027 (0) 44 693 2800
www.pinnacle-point.co.za

In George, direkt an die Spielbahnen 12/13 des GC George angrenzend entsteht ein weiteres 18 Löcher Golf-Estate.
Der GC Kings Wood soll ab Anfang 2007 bespielbar sein.
Bei Wildernes sind weitere zwei 18 Löcher Anlagen in Planung, die Baugenehmigung liegt aber noch nicht vor.



Einige aktuelle Tipps für die Fahrt von Kapstadt zur Garden Route.

Auf der Fahrt sollten Sie es nicht versäumen den wirklich südlichsten Punkt Afrikas zu besuchen: Cape Agulhas.
Der Umweg (80km) lohnt sich. Von der N2 in Caledon auf die R316 Richtung Bredasdorp abbiegen. Beim Rückweg vom Cape Agulhas dann auf der R 319 Richtung Swellendam bis Einmündung der N2.
Am Cape treffen der Atlantic und der indische Ozean aufeinander. Guter Platz zum Fischessen! Direkt auf der Anhöhe hinter dem Leuchtturm von Cape Agulhas wird in diesen Tagen mit dem Bau einer 18 Löcher Championship-Anlage begonnen. Fertigstellung 2008/2009.

Direkt an der N2 bei Albertina ca. 60 km vor Mossel Bay sollten Sie die Factorie Shops der Firmen FEROX und/oder ALCARE zum preisgünstigen Einkauf von original Aloe-Produkten nutzen.

Ein Zwischenstopp lohnt an der N2auch in Stormsvlei. Im dortigen Restaurant, ca. 200 Meter neben der Straße, können Sie ausgezeichnet essen. Geöffnet von 9 bis 17 Uhr, deutschsprachig.



Tipps und Infos vor der Reise:

Flug:
Die SAA Souths African Airways fliegt in Kooperation mit Lufthansa täglich non stopp von Frankfurt nach Kapstadt. Durch den Einsatz der neuen Airbus 600 Flotte, bietet die SAA auf dieser Strecke in der Economie-Klasse einen Sitzabstand von 85 cm. Bei einer Flugzeit von rund 12 Stunden ein nicht zu verachtender Service.
Zur Zeit bietet die SAA Flüge nach Cap Town incl. Zubringerflug nach Frankfurt ab € 682.- plus Zusatzkosten an.
Golfgepäck bis 15 kg kostenlos. Weitere Infos: www.flysaa.com
Weitere Anbieter sind LTU 2x pro Woche und die Lufthansa täglich. Bei diesen Fluggesellschaften wird das Golfgepäck nur gegen Bezahlung befördert.

Mietwagen.
Es ist günstiger den Mietwagen bereits vor Antritt der Reise von Deutschland zu buchen.
Ich habe in den letzten Jahren günstige Angebote über Sixt tempest erhalten.
Achtung in Südafrika herrscht Linksverkehr. Gültiger Internationaler Führerschein erforderlich.

Tipp: Überprüfen Sie die Preise für einen Mietwagen in Südafrika bei Mietwagen-Auskunft.de.

Weitere Infos unter www.kapstadt.de

Sicherheit:
Reden wir nicht drum herum. Natürlich besteht auch in Südafrika die Gefahr überfallen und ausgeraubt zu werden. Beachten Sie die Tipps am Flughafen, beim Autovermieter und in den meisten Hotels, so sind Sie auch nicht mehr gefährdet als in anderen Großstädten dieser Welt.
Auto beim Fahren grundsätzlich versperren! Möglichst wenig Schmuck tragen und unsichere Gegenden in der Nacht meiden.

Stromversorgung:
Wie in Deutschland 220 Volt. Achtung unsere Deutschen Stecker passen nicht. Internationales Steckerset mitnehmen.

Handy:
In fast allen Landesteilen der Cape-Region funktionieren unsere Systeme, ohne Probleme.

Währung:
Wechselkurs ca.- 1€ = 9 Rand. Geldwechsel nicht an jeder Bank möglich. Wechselvorgang sehr bürokratisch, kostet viel Zeit Kreditkarten werden meist akzeptiert. Mitnahme von Reiseschecks empfehlenswert.

Medizinische Versorgung:
In den Tourismus Zentren sehr gut. Für die Cap-Region sind zur Zeit keine Impfungen erforderlich.


Weitere Infos.
www.southafrica.net
www.kapstadt.de, hier finden Sie die besten Informationen

Fotos Karin/ Klaus Pfeffermann,
Fremdenverkehrsämter
und Golfclubs

 

 

 

 

 

 

 

 


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