GOLFplus Kopf

Gif Animated Buttons by Vista-Buttons.com v5.7

 

GOLFplus Kopfbild

BMW PGA Championship:

Chris Wood ist der erste englische Sieger seit Luke Donald 2012
 

Begeistertes Publikum erlebt ereignisreiche Woche mit Weltklasse-Golf und zwei gewonnenen BMW Hole-in-One Cars


Wentworth. Der Engländer Chris Wood hat mit dem Sieg bei der BMW PGA Championship in Wentworth den bedeutendsten Titel seiner bisherigen Karriere errungen. Mit einer 69er-Finalrunde kam Wood auf insgesamt 279 Schläge (9 unter Par) und verwies damit Rikard Karlberg (-8) auf Rang zwei. Der Schwede war am Sonntag mit 65 Schlägen und einem Ass an Spielbahn zwei der beste Spieler im Feld.
Masters-Champion Danny Willett (England) wurde mit einem weiteren Schlag Rückstand Dritter. „Schon immer wollte ich ein BMW Turnier gewinnen, und nun habe ich es tatsächlich geschafft“, sagte Wood. „BMW richtet für uns immer fantastische Turniere aus. Die BMW PGA Championship 2016 zählt definitiv dazu.“


Dr. Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Vertrieb und Marketing BMW, sagte bei der Siegerehrung: „Wir möchten dem neuen BMW PGA Champion Chris Wood ganz herzlich gratulieren. Im vergangenen Jahr hatte ich das Vergnügen, Chris am Finaltag die Schlüssel zum BMW Hole-in-One Award, einem BMW i8, zu übergeben. Es scheint, als würden ihm BMW Turniere Glück bringen. Ich hoffe, dass es ihm noch lange treu bleibt. Wir sind stolz, dass wir im zwölften Jahr in Folge Partner des Flagschiff-Events sind – und wir werden es bleiben. Auch 2017 wird das Turnier einmal mehr noch ein Stück besser werden.“

Der 28-jährige Wood zählt mit fast zwei Metern zu den größten Spielern der European Tour und zeigte zu Beginn der Finalrunde eindrucksvoll, dass er auch sportliche Größe besitzt. Mit drei Schlägen Rückstand auf Scott Hend, den Führenden nach drei Runden, gestartet, hatte er nach einer sensationellen Front Nine mit nur 29 Schlägen drei Zähler Vorsprung auf den Rest des Feldes. Vier Birdies, ein Eagle und vier Pars standen zu diesem Zeitpunkt auf Woods Scorekarte. Nun war Wood der Gejagte. Er verlor auf den folgenden acht Spielbahnen vier Schläge und spielte nur noch ein weiteres Birdie. An der 18 (Par 5) genügte ihm ein Par zum Sieg, das er nervenstark und souverän meisterte und mit einer der begehrtesten Trophäen des Golfsports sowie einem Preisgeld von 833.330 Euro belohnt wurde.

Mit seinem dritten Sieg auf der European Tour sicherte sich Wood außerdem das Startrecht bei der Open Championship für die kommenden drei Jahre. Zudem hat er nun gute Chancen, im September dem europäischen Ryder-Cup-Team anzugehören, das in den USA den vierten Titel in Folge feiern möchte und ebenfalls von BMW als Partner unterstützt wird.

Willett, der zu den Favoriten auf den Turniersieg gezählt hatte, begann sehr stark. Allerdings fiel es ihm im Verlauf des Wochenendes nicht leicht zu scoren. Es wäre mehr als der dritte Platz möglich gewesen, so dass Willett nun noch motivierter sein wird, sich den entgangenen zweiten BMW Titel bei der BMW International Open (22. bis 26. Juni, Köln) zu holen. An gleicher Stelle hatte er 2012 seinen ersten Sieg auf der European Tour gefeiert. Im GC Gut Lärchenhof wird sich Willett unter anderem mit Henrik Stenson und Sergio García messen.

Wie im Vorjahr wurden bei der BMW PGA Championship beide Hole-in-One Awards gewonnen. Am Finaltag lochte James Morrison an der 14. Spielbahn mit einem Schlag ein und wurde mit dem faszinierenden Hybrid-Sportwagen BMW i8 Protonic Red Edition belohnt. In der zweiten Runde hatte sich Scott Jamieson mit einem Ass an Loch 10 ein BMW M2 Coupé erspielt.

Morrison schlug bei tückischem Wind mit einem Eisen-5 ab und dachte zunächst, er habe weiter als die 170 Meter zum Ziel geschlagen. Doch der große Jubel der Fans belehrte den Engländer eines Besseren: Der Ball war vor der Fahne gelandet, zweimal aufgesprungen und direkt im Loch gelandet. „Das war verrückt. Am Loch zuvor hatte ich noch ein Doppel-Bogey notiert, und direkt danach gelingt mir der beste Schlag der ganzen Woche“, sagte Morrison. „Das Gefühl, als ich gelocht hatte, war unbeschreiblich.“ Für Morrison war es bereits das zweite BMW Hole-in-One seiner Karriere: Bei der Irish Open 2012 hatte er ein BMW 6er Gran Coupe gewonnen.