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Golfen in der spanischen Region Cadiz:

Was die Phönizier noch nicht wussten...

Teil 5: 36 Loch in Novo Sancti Petri und 9 im Club de Golf Campano

von Lars Laucke
 

GC Novo Sancti Petri

In Richtung Chiclana führt mich mein Weg sowieso, denn der nächste Golfplatz in der Urbanizacion Novo Sancti Petri gehört zu Chiclana. Das eigentliche Sancti Petri war bis vor einigen Jahrzehnten ein Fischerdorf. Doch dann änderten die Fischströme ihre Wege und den Fischern war die Existenzgrundlage entzogen. Das Resultat: Sancti Petri ist eine Geisterstadt geworden, die heute einen leicht bizarren und beklemmenden Eindruck vermittelt. Hier kommt man zwangsläufig durch, wenn man zum Puerto Deportivo, dem Sporthafen fährt, der sich dort in den letzten Jahren entwickelt hat.
Ein paar Kilometer weiter ist dann das neue Novo Sancti Petri entstanden. Ein reiner Touristen- und Ferienort, in dem viele Spanier den ganzen Sommer verbringen. In den Hotels hingegen genießen zumeist Urlauber aus Deutschland, England, Holland oder auch Frankreich ihren Urlaub.
Die meisten der Hotels finden sich entlang des Traumstandes „Playa La Barossa“. Der ist übrigens nach einer aktuellen Qualitäts-Untersuchung der zweitbeste Strand Spaniens! (Die Nummer eins findet sich in Islantilla, ebenfalls an der Costa de la Luz.)
Aber da Golfer ja bekanntlich eine natürliche Abneigung gegen Sand und Wasser haben, zieht es mich schnell zum eigentlichen Grund meines Besuches in Novo Sancti Petri: dem Golfclub. 36 Loch sind hier im Angebot, zwei komplette 18-Loch-Plätze mit Championship-Niveau. Rein optisch nach meinem Empfinden der schönste Platz der Costa de la Luz ist die Runde A „Mar-Pinos“. Ein Traum das Grün von Loch 6 direkt über dem Meer. Wunderschön auch die Pinien entlang der zweiten neun Bahnen.
Kommen Sie übrigens nie auf die Idee, durch diese Bäume hindurchzuspielen. Das Ergebnis ist bestenfalls ein mehrfaches Klacken und der Ball fällt anschließend direkt unter dem Baum runter. Manchmal bleibt er auch gleich oben.
Die 18 Löcher der B-Runde „Centro“ sind optisch zwar immer noch toll, aber in meinen Augen nicht ganz so schön wie die A-Runde. Dafür ist „Centro“ spielerisch noch etwas anspruchsvoller. Meine Highlights sind auf dieser Runde die Bahnen 5 bis 9 im hinteren Bereich des Platzes. Achtung übrigens bei den Grüns: Die können in den heißen Sommermonaten unglaublich schnell werden. Einziges kleines Manko von Novo Sancti Petri: Die Driving Range bietet ausschließlich Mattenabschläge, was bekanntlich nicht jedermanns Sache ist. Und der Pitch & Chip-Bereich hätte ruhig etwas großzügiger ausfallen können.
Der Golfclub Novo Sancti Petri hat inzwischen übrigens Konkurrenz vor der Haustür bekommen: Seit kurzem eröffnet, bei meinem Besuch aber noch im Bau, ist der nächste 18-Loch-Platz in Novo Sancti Petri: Melia Golf gehört zum gleichnamigen 5-Sterne-Hotel und liegt mehr oder weniger direkt nebenan von Novo Sancti Petri.

 

Golf Platzführer Club de Golf Novo Sancti Petri

Runde A (Mar/Pinos): 18 Loch, Par 72, Länge 6476 m (weiß), 6097 m (gelb), 5482 m (blau), 5206 m (rot).
SSS/Slope: 74,3/132 (weiß), 72,2/132 (gelb), 75,1/131 (blau), 72,9/128 (rot).
Runde B (Centro): 18 Loch, Par 72, Länge 6071 m (weiß), 5846 m (gelb), 5427 m (blau), 5185 m (rot).
SSS/Slope: 77,7/138 (weiß), 71,6/136 (gelb), 74,8/134 (blau), 71,1/126 (rot).

Green Fee:
18 Loch 54,- bis 58,- € (Hotelgäste in Novo Sancti Petri 38,- bis 48,- €); 9 Loch 26,- bis 31,- €; Cart (18/9 Loch) 35,-/21,- €; E-Trolley 12,40 €, Trolley 3,60 €

Bahn A1, Par 4, 409/386/346/339 m:
Ein schnurgerades Par zum Auftakt, das zum Grün hin leicht bergab geht. Der Schlag ins Grün muss einigermaßen präzise sein, da Bunker und hinter dem Grün das Wasser lauern.

Bahn A2, Par 5, 468/452/448/375 m:
Das Wasser am Abschlag stellt kein wirklich ernsthaftes Hindernis dar. Schon eher der Graben vor dem Grün. Da müssen selbst kühne Longhitter gut abwägen, ob sie mit dem zweiten Schlag schon angreifen wollen.

Bahn A3, Par 4, 409/390/321/316 m:
Dogleg nach rechts, das dadurch deutlich kürzer wird, als die Meter-Angabe zunächst befürchten lässt – so denn der Drive gut getroffen wird.

Bahn A4, Par 4, 318/302/294/248 m:
Nicht nur laut Vorgabenverteilung das leichteste Loch auf der A-Runde. Einzig die Bunker ums Grün und die Palmen am rechten Fairwayrand können bei diesem Dogleg nach rechts Probleme bereite.

Bahn A5, Par 4, 358/343/279/273 m:
Ein großer See liegt vor und rechts vom Grün. Somit wird der Schlag ins Grün zum Risiko und der Weg um den See herum ist richtig lang. Gute Taktik und ein möglichst langer Drive sind hier notwendig.

Bahn A6, Par 4, 324/307/264/258 m:
Von der Länge her ein lockeres Par 4, zumal es im zweiten Teil leicht abwärts geht. Wer allerdings das Grün nicht trifft, kann eine böse Überraschung erleben, da es hinten steil abwärts geht. Wer hingegen auf dem Grün landet kann sich außer einer Birdiechance auch auf einen tollen Blick auf den Atlantik freuen.

Bahn A7, Par 3, 208/184/159/153 m:
Das erste Par 3 der Runde. Neben Wasser und ziemlicher Länge kann hier auch der Wind zum Problem werden. Je nach Richtung und Stärke kann zwischen mittlerem Eisen und Driver jeder Schläger die richtige Wahl sein.

Bahn A8, Par 5, 535/488/455/422 m:
Die längste Bahn des gesamten Platzes. ein leicht hängendes Fairway und einige Bäume rund ums Grün können den Schlag ins Grün zu einer echten Aufgabe machen.

Bahn A9, Par 3, 187/171/161/149 m:
Kein übermäßig schweres Par 3, Selbst wenn der Ball im Bunker landet, ist immer noch ein Par drin.

Bahn A10, Par 4, 405/377/362/354 m:
Eine der schönsten und schwierigsten Bahnen von Novo Sancti Petri. Der Abschlag muss durch eine Gasse aus Pinien und auch die zweite Hälfte der Bahn ist gesäumt von Bäumen. Lang und präzise ist hier gefordert.

Bahn A11, Par 5, 453/436/388/379 m:
Das kürzeste Par 5, aber durch das leichte Dogleg-Design und die eng stehenden Bäume nicht gerade einfach.

Bahn A12, Par 4, 314/304/252/245 m:
Kurz und schön – hier ist Präzision gefragt. Wer auf dem Fairway bleibt hat die Chance auf’s Birdie, ansonsten bleibt der Ball auch gerne mal in den Pinien hängen.

Bahn A13, Par 5, 528/509/481/468 m:
Das längste Loch auf dem Platz, dafür hat’s hier mal wieder weniger Bäume und das Fairway ist schön breit. Vorsicht jedoch vor der Ausgrenze links und den Bunkern im letzten Teil der ahn.

Bahn A14, Par 4, 351/326/289/282 m:
Ein Par 4 ohne besondere Schwierigkeiten. Einzig das lange und schmale Grün kann etwas tückisch sein.

Bahn A15, Par 3, 166/143/108/192 m:
Die kürzeste Bahn auf der A-Runde mit einigen unangenehm platzierten Bäumen. Das Grün ist gleich von drei Bunkern verteidigt.

Bahn A16, Par 4, 416/405/350/342 m:
Ein ziemlich langes Par 4. Wenn der Drive nicht genau sitzt, wird das Erreichen des Grüns mit dem zweiten Schlag zur echten Herausforderung.

Bahn A17, Par 4, 421/399/361/347 m:
Das schwierigste Loch des Platzes – und das nicht nur wegen der Länge. Um das Grün beim zweiten Schlag sehen zu können, muss der Drive entweder sehr lang sein oder präzise am linken Rand platziert werden. Dadurch wird der Schlag ins Grün aber einiges länger. Und das Fairway ist nicht gerade breit. Das Par ist hier ein echter Erfolg.

Bahn A18, Par 3, 206/175/164/154 m:
Eine echte Herausforderung zum Schluss: en langes Par 3, gesäumt von einer engen Pinien-Gasse. Das Grün ist nicht eben einfach zu spielen und wird von einem frontalen Bunker verteidigt.

Bahn B1 Par 4, 387/369/337/314 m:
Wir sind zwar nicht mehr auf der Runde «Pinos», das heißt aber noch lange nicht, dass es keine Bäume mehr gibt. Speziell ums Grün herum könnte man fast glauben, man steht im Wald.

Bahn B2, Par 4, 406/378/310/298 m:
Erneut ein schweres Par 4. Lang und das Grün ist von zwei großen Bunkern gut verteidigt.

Bahn B3, Par 5, 489/468/439/430 m:
Ein mittellanges Par 5 mit recht engem Fairway. Der Grünangriff mit dem zweiten Schlag ist fast unmöglich, da zwei frontale Bunker dafür sorgen, dass der Ball fast schon carry auf dem Grün landen muss.

Bahn B4, Par 3, 180/166/152/140 m:
Die Bäume an der linken Seite können recht störend wirkend und wer zu weit rechts anhält kann schnell im Bunker liegen. Trotzdem ist ein Birdie hier kein Hexenwerk.

Bahn B5, Par 5, 457/452/445/438 m:
Ein nicht unbedingt langes, aber schweres Par 5. Zum einen verzeiht das recht schmale Fairway keine große Streuung, zum anderen ist das Grün sehr gut von Bunker und Wasser verteidigt.

Bahn B6, Par 3, 164/157/149/137 m:
Kein wirklich langes Par 3, zumal es bergab geht. Der Abschlag sollte aber präzise sein, denn rings ums Grün wartet zum einen ein großer Bunker, zum anderen sorgt das wellige Gelände für teilweise sehr unangenehme Lagen.

Bahn B7, Par 4, 286/279/269/259 m:
Das kürzeste Par 4 des gesamten Platzes. Und auch wen es bergauf geht - «green in regulation» ist eigentlich Pflicht. Ein direkter Grünangriff ist hingegen aufgrund mehrerer Bäume und der Lage des Grüns selbst für Mega-Longhitter nur theoretisch machbar.

Bahn B8, Par 3, 125/119/109/98 m:
Die kürzeste Bahn des gesamten Platzes. Man sollte das Grün tunlichst treffen, dann links stören zwei große Bäume, hinten wartet ein Bunker und rechts geht’s abwärts ins Wasser.

Bahn B9, Par 5, 501/494/471/464 m:
Auch hier sollte der Drive auf dem Fairway landen, denn links und rechts können immer wieder Bäume im Weg sein. Das Wasser direkt hinterm Abschlag hat an dieser Bahn dagegen nur optische Zwecke.

Bahn B10, Par 3, 147/140/135/114 m:
Wasser an der rechten Seite entlang der gesamten Bahn. Das ziemlich große Grün sollte aber trotzdem zu treffen sein. Das leichteste Par 3 der Runde.

Bahn B11, Par 5, 502/494/465/458 m:
Ein kniffliger Abschlag: Zum einen geht’s über eine Kuppe, zum anderen sind gleich drei Bunker in der Drive-Landezone. Außerdem macht di Bahn direkt hinter der Kuppe einen Knick nach rechts. Und wenn der Abschlag nicht lang genug ist, muss man den zweiten Schlag blind spielen.

Bahn B12, Par 3, 177/160/138/131 m:
Das leicht erhöhte Grün wird von zwei Bunkern gut verteidigt. Es ist außerdem recht wellig und ziemlich lang. Ein Drei-Putt ist hier keine Seltenheit.

Bahn B13, Par 5, 462/456/429/422 m:
Auch hier geht’s zunächst über eine Kuppe. Größte Schwierigkeit ist aber der Schlag ins Grün, das von einem Bunker und einem Teich verteidigt wird.

Bahn 14, Par 4, 416/401/353/344 m:
Nicht nur laut Vorgabeverteilung das schwerste Loch des Platzes. Ein sehr langes Par 4, Dogleg rechts und aufgrund der Bäume kaum eine Chance zum Abkürzen. Außerdem wartet ein extrem schwerer Schlag ins Grün: Vorne warten zwei große Bunker, hinten lauert das Wasser.

Bahn B15, Par 4, 369/358/337/279 m:
Für „Slice-Patienten“ wird das Wasserhindernis beim Abschlag immer wieder zum Verhängnis. Ansonsten ist der Schlag ins Grün das größere Problem: Erstens warten auch hier zwei große Bunker und zweitens macht eine Welle im Grün das Anspielen – je nach Fahnenposition – recht knifflig.

Bahn B16, Par 3, 194/181/168/163 m:
Für mich das schwerste Par 3 der gesamten Anlage. Die Länge, zwei Bunker mehrere Bäume und das Wasser hinter und rechts vom ziemlich großen Grün machen ein Par zur echten Aufgabe.

Bahn B17, Par 5, 481/462/455/438 m:
Ein schnurgerades Par 5, erst zum Grün hin ein leichter Knick nach links. Größte Schwierigkeit ist hier der riesige Grünbunker.

Bahn B18, Par 4, 328/312/266/258 m:
Das Loch, auf dem sich Platz-Designer Seve Ballesteros verewigt hat: Ein Fairway-Bunker in Form eines „S“ liegt an der rechten Seite. Mehr Probleme bereitet aber der frontal platzierte Grünbunker. Zumal das Grün fast 40 Meter lang und sehr wellig ist.
An dieser letzten Bahn kann sich durchaus entscheiden, ob die Runde ein Erfolg oder eher ein Schlag ins Wasser war.

Wie immer die Runde ausging, danach lockt auf alle Fälle eine Einkehr in der romantischen Bar "El Chozo" am 18. Grün der A-Runde.

 

Kontakt:
Club de Golf Novo Sancti Petri, Ctra. de la Barrosa, 11139 Chiclana de la Frontera, Tel. +34 956 49 40 05, Fax +34 956 49 43 50, info@golf-novosancti.es,
www.golf-novosancti.es


Club de Golf Campano

Der nächste „Golf-Nachbar“ vom Club Novo Sancti Petri ist der Club de Golf Campano an der N-340. Es ist der kleinste und mit Sicherheit der eigentümlichste Club auf meiner Tour. Den Platz gibt es schon seit den 70ern, irgendwann haben ihn dann mal zwei Geschäftsleute aus Chiclana von den englischen Erbauern abgekauft.
„Die finden es einfach nur toll, einen Golfclub zu besitzen!“, erzählt Clubpro Juan Franco. „Die müssen damit kein Geld verdienen, dementsprechend günstig sind auch Green Fee und die Beiträge für die etwa 200 Mitglieder der 9-Loch-Anlage.
So überschaubar die Mitgliederzahl, so gut ist auch der Zusammenhalt untereinander. In dem kleinen Clubhaus gibt es keine Gastronomie, lediglich zwei Getränkeautomaten stehen bereit. Dafür feiert man in Campano aber die tollsten Feten. Die Mitglieder bringen dann das Essen selbst mit und vergnügen sich auf der Terrasse.
„Es ist alles sehr familiär hier“, sagt Juan Franco, der als ehemaliger Head Pro des renommierten Valderrama auch schon anderes gesehen hat.

 


Mit der totalen Beschaulichkeit in Campano könnte es aber in einigen Jahren vorbei sein. Denn inzwischen hat die TUI den Platz zu ihrem lokalen Golfzentrum erkoren.
Die Driving Range haben sie schon gemietet, wobei die Mitglieder und Green Fee-Spieler dort natürlich weiterhin üben dürfen.
Und zwei Tage nach meinem Besuch kam die Genehmigung, den 9-Loch-Kurs auf 18 Bahnen zu erweitern.
Was die bestehenden 9 Löcher anbelangt, so ist Campano sicherlich kein Highlight des Golfsports. Der Pflegezustand der anderen Plätze an der Costa de la Luz ist eindeutig besser und auch spielerisch ist Campano eher durchschnittlich.
Mehr präzise als lang ist hier angesagt, der Platz hat sicherlich seine kleinen Tücken, gute Spieler nehmen ihn aber auseinander.
Am besten eignet sich der Kurs eigentlich für den Anfang des Golf-Urlaubs. Zum Einspielen und zum Gewöhnen an die klimatischen Bedingungen ist er fast ideal.

Daher auch meine Empfehlung: Sollten Sie die komplette Tour spielen wollen, so beginnen Sie in Campano und spielen Sie sich dann in umgekehrter Reihenfolge durch.
Und ganz am Ende haben Sie dann den perfekten Abschluss an der 18 von Montecastillo – dem für mich schönsten Loch Andalusiens in der für mich schönsten Region Spaniens!

 

Platzführer Club de Golf Campano

9 Loch, Par 36, Länge 3072 m (weiß), 3045 m (gelb), 2560 (rot). Der Platz soll in den nächsten Jahren um weitere 9 Loch erweitert werden.

Green Fee:18 Loch 30,05 €, 9 Loch 24,04 €, Cart 24,04 €/15,03 €; Trolley 1,80 €

Bahn 1, Par 4, 351/348/278 m:
Ein nicht allzu schweres Par 4 – gerade richtig zum warm werden. Schauen sie beim zweiten Schlag genau hin, ob es auch wirklich Ihr Ball ist, denn die Bahn liegt parallel zur Driving Range.

Bahn 2, Par 5, 438/435/343 m:
Ein recht Par 5, Dogleg rechts. Ein paar Bäume versperren die Sicht zum Grün. Traotzdem ist es durchaus möglich abzukürzen und das Grün mit dem zweiten Schlag anzugreifen.

Bahn 3, Par 3, 168/165/132 m:
Ein nicht untückisches Loch. Zum einen stören drei Bunker und ein Wassergraben. Zum anderen kann der Wind einem hier gehörig die Tour vermasseln.

Bahn 4, Par 4, 329/326/303 m:
Die leichteste Bahn des Platzes. Den meisten reicht beim Abschlag ein langes Eisen, um locker in Grünnähe zu kommen. Aber auch den Driver kann man ohne größeres Risiko zücken. Und dann ist es meist nur noch ein Wedge bis ins Grün.

Bahn 5, Par 4, 359/356/319 m:
Das schwerste Loch, speziell wenn man den Platz zum ersten Mal spielt. Der Zick-Zack-Kurs macht aber auch manchem Clubmitglied zu schaffen. Noch dazu steht ein Baum mitten auf dem Fairway und drei Bunker verteidigen das Grün.

Bahn 6, Par 5, 458/455/408 m:
Schwierig ist hier nur der Abschlag, weil er durch eine enge Baumschneise hindurch muss. Für Longhitter ist hier aber durchaus ein Birdie oder sogar Eagle drin.

Bahn 7, Par 4, 385/382/300 m:
Ein recht langes Par 4. Unangenehm auch die teilweise mitten auf dem Fairway stehenden Bäume und die drei Bunker in Grünnähe. Eines der schwereren Löcher von Campano.

Bahn 8, Par 3, 184/181/151 m:
Campano ist sicher kein schwerer Platz, aber die beiden Par 3 haben es in sich. Wobei die 8 die schwerere Bahn ist. Zum einen wegen der Länge, zum anderen wegen der drei zum Teil riesigen Bunker, einer davon frontal vor dem Grün.

Bahn 9, Par 4, 400/397/326 m:
Die große Frage: Versucht man den Abschlag über den Wassergraben hinweg oder legt man vor. Und auch wenn der Ball es rüber schafft, geht’s zum Grün immer noch ein ganzes Stück bergauf. Eine recht knifflige Aufgabe zum Abschluss.

Kontakt:
Club de Golf Campano, Ctra. N 340 – km 15, 11139 Chiclana de la Frontera, Tel. +34 956 49 30 96, Fax +34 956 49 30 81


Zu den einzelnen Teilen des Berichts:

Teil 1: GC-Montecastillo der "Noble" ist erste Wahl

Teil 2: Sherry Golf für den „Jedermann-Golfer“

Teil 3: Golf Vista Hermosa für die Creme de la Creme Spaniens, Golf El Puerto,
                seit Ende 2003 lockt ein wunderschöner 18-Loch-Platz

Teil 4: Sanlucar Club de Campo und Costa Ballena

 

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